Windkraft im Trierer Stadtwald

Der Preis des Windes.Nicht der Wind ist unser Gegner, schlecht vorbereitete Entscheidungen sind es!

Sehen.Schauen Sie sich die Bilder vom Trier der Zukunft an.
Hinterfragen.Prüfen Sie Argumente und Fakten, bevor Sie sich eine Meinung bilden.
Mitentscheiden.Unterstützen Sie das Bürgerbegehren.

Sechs Windenergieanlagen würden das Moseltal auf Jahrzehnte prägen. Wir zeigen, welche Fragen zu Landschaft, Wirtschaftlichkeit und Verfahren vor einer Entscheidung beantwortet sein müssen.

Blick von der Porta NigraQuelle: V-KON.media GmbH

Worum es im Kern geht

Das Produkt ist
die Landschaft.

Triers Tourismus lebt von einer Kulisse, die nicht austauschbar ist: römisches Erbe, Moseltal und historische Stadtsilhouette. Wer diese Kulisse dauerhaft verändert, verändert nicht nur den Rahmen, sondern einen wesentlichen Teil dessen, wofür Trier steht und weshalb Menschen diese Stadt besuchen.

Die eigentliche FrageWurde die Entscheidung über bis zu 265 Meter hohe, aus dem Moseltal sichtbare Windenergieanlagen mit der Sorgfalt getroffen, die ein dauerhafter Eingriff in Wald, Landschaft, touristische Attraktivität und UNESCO-Welterbe verdient – oder wurde das Verfahren abgeschlossen, bevor die Öffentlichkeit überhaupt verstehen und bewerten konnte, was zur Entscheidung stand?

Die Dimension

41 Meter.
Gegen 265 Meter.

Ein geplantes Windrad wäre etwa sechseinhalbmal so hoch wie die Trierer Mariensäule.

Maßstäblicher Höhenvergleich: die 41 Meter hohe Trierer Mariensäule neben einer 265 Meter hohen Windenergieanlage
Eigene Darstellung · Höhenangabe Mariensäule: Stadt Trier

Worum es geht

Es geht nicht um ein pauschales Ja oder Nein zur Windkraft. Es geht um die Qualität einer Entscheidung, die unsere Stadt und ihr Landschaftsbild unwiderruflich verändert.

2017 stimmten die Trierer Bürgerinnen und Bürger über die Verlängerung des Pachtvertrags der Tankstelle Ostallee ab. Bei sechs bis zu 265 Meter hohen Anlagen, die das Stadtbild über Jahrzehnte verändern, sollte eine gezielte und hörbare Bürgerbeteiligung erst recht Teil der Entscheidung sein.

Quelle: Stadt Trier, Bürgerentscheid Tankstelle Ostallee 2017 ↗

Erwartung und Wirklichkeit

Was viele erwarten.
Was die Zahlen zeigen.

Windkraft kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Entscheidend ist jedoch, welchen konkreten Nutzen dieses Projekt für Trier schafft – und welche Folgen dafür in Kauf genommen werden.

01
23 %des Trierer Jahresstromverbrauchs

Strom – aber keine lokale Unabhängigkeit.

Die sechs Anlagen könnten bilanziell rund 23 Prozent des Trierer Jahresstromverbrauchs erzeugen. Eine Speicherinfrastruktur für eine spätere Versorgung Triers vor Ort ist bei dem Projekt jedoch nicht vorgesehen.

Der erzeugte Strom muss deshalb unmittelbar in das öffentliche Verbundnetz eingespeist werden.

02
Einnahmensind nicht gleichbedeutend mit Gewinn

Einnahmen – aber kein gesicherter Gewinn für Trier.

Garantierten Pachteinnahmen stehen ausbleibende Gewerbesteuern, mögliche Folgekosten und wirtschaftliche Risiken gegenüber. Schon ein geringer Rückgang im Tourismus könnte den errechneten regionalen Vorteil aufzehren.

Ob Trier unter dem Strich gewinnt, ist keineswegs ausgemacht.

03
0,026 %der deutschen Stromversorgung

Strom – dafür 72.000 Quadratmeter Wald.

Für einen Anteil von rund 0,026 Prozent an der deutschen Stromversorgung sollen im Trierer Stadtwald etwa 72.000 Quadratmeter Wald gerodet werden. Das sind 7,2 Hektar – eine Fläche von mehr als zehn Fußballfeldern.

Auch der Eingriff in Wald, Boden, Landschaft und Stadtbild gehört in die ökologische Bilanz. Ob dieser konkrete Standort verhältnismäßig ist und weniger belastende Alternativen ausreichend geprüft wurden, bleibt offen.

Unsere Haltung

Nicht gegen Windkraft.
Für eine vollständige Rechnung.

Vier Punkte

Bis heute
ungeklärt.

Für eine Entscheidung dieser Tragweite braucht es eine vollständige Informationsgrundlage. Genau hier bestehen Lücken.

01

Kein realistisches Landschaftsbild

Die amtliche Welterbe-Prüfung untersuchte Sichtachsen aus der Vogelperspektive, die vom Betreiber zur Verfügung gestellt wurden – nicht den Blick aus der Stadt. Realistische Bausimulationen aus der Stadt stehen erst jetzt zur Verfügung, also nach der Entscheidungsfindung.

02

Keine unabhängige Gesamtbilanz

Gute Entscheidungen entstehen nur, wenn neben dem Nutzen Einzelner auch der Nutzen für die Allgemeinheit betrachtet und bewertet wird. Das war bisher nicht der Fall. Mit unserer Analyse wollen wir dazu einen Beitrag leisten.

03

Standortalternativen nicht nachvollziehbar geprüft

Im Genehmigungsverfahren wurde auf die Prüfung alternativer Standorte ausdrücklich verzichtet. Damit bleibt offen, ob die Anlagen an anderen Standorten mit geringeren Auswirkungen auf Stadtbild, Natur und Kulturlandschaft realisiert werden könnten.

04

Offene Fragen zum Verfahren

Der Feststellungsbeschluss fiel, ohne dass belastbare Visualisierungen vorlagen, alle Chancen und Risiken bewertet und die Trierer Bürgerinnen und Bürger hierüber informiert wurden.

Visualisierte Windenergieanlagen oberhalb des Trierer Stadtbilds

Der konkrete Standort

Was bleibt.
Was riskiert wird.

Der Nutzen ist begrenzt und kalkulierbar. Der Eingriff in Stadtwald, Kulturlandschaft und die Wahrnehmung Triers ist langfristig – und nur schwer umkehrbar.

6
geplante Anlagen
bis zu 265 m
Gesamthöhe je Anlage
72.000 m²
vorgesehene RodungsflächeDas entspricht etwa der zwölffachen Fläche des Trierer Hauptmarkts.

Die wirtschaftliche Bilanz

Eine Rechnung mit
vielen Verlierern.

Wer gewinnt – wer verliert?

Pächter

Garantierte Millionen — der Löwenanteil für die Hospitien

1,05 Mio. € / Jahr

Pacht für 6 Anlagen: rund 875.000 €/Jahr an die Vereinigten Hospitien (5 Anlagen), rund 175.000 €/Jahr an einen privaten Verpächter (1 Anlage). Garantiert, unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg.

Betreiber

Cashflow ja, große Gewinne nein

4,17 Mio. €

Freier Cashflow über 20 Jahre — nach realistischer Rücklage für den späteren Rückbau. Bilanziell bleibt der Betreiber bis Jahr 16 in der Verlustzone.

Stadt Trier

16 Jahre keine Gewerbesteuer — nur eine freiwillige Zahlung

0 € bis Jahr 17

Abschreibungen und Zinsen zehren den Bilanzgewinn des Betreibers auf, so dass keine Gewerbesteuer an die Stadt zu zahlen ist. Stattdessen: eine EEG §6-Zahlung von bis zu rund 242.000 €/Jahr — eine Kann-Leistung des Betreibers, keine Pflicht.

Die Region

Der Vorteil kippt schon bei einem winzigen Rückgang der Besucherzahlen

1,09 %

Pacht, EEG-Zahlung und Gewerbesteuer ergeben zusammen rund 1,32 Mio. €/Jahr regionale Wertschöpfung. Der Tourismus bringt jährlich rund 120,6 Mio. €. Schon 1,09 % weniger Besucher reichen, um den gesamten Windkraft-Vorteil aufzuzehren.

Grundlage: Wirtschaftlichkeitsmodell „Die Spur des Geldes“, 20-Jahres-Horizont, Stromerlös 51 €/MWh, 120.768 MWh Jahresproduktion.

Szenario selbst prüfen

Was bedeutet ein möglicher Besucherrückgang?

Vergleichen Sie die durchschnittliche Wertschöpfung der Anlagen mit dem möglichen Verlust im Tourismus. Wertschöpfung bezeichnet hier alle Einnahmen, die in Trier verbleiben – unabhängig davon, bei wem.

0 %Break-even 1,09 %5 %
Wertschöpfung p. a.+1,32 Mio. €
Tourismusverlust p. a.1,31 Mio. €
Saldo p. a.+0,01 Mio. €
Vereinfachte Sensitivitätsanalyse auf Basis von 120,6 Mio. € touristischem Einkommenseffekt pro Jahr.

Einordnung des Szenarios

Was wir über mögliche Tourismusfolgen wissen – und was nicht.

Basis Trier 2023: 120,6 Mio. € touristischer Einkommenseffekt, 5 Mio. Tagesgäste und 446.000 Übernachtungsgäste – entsprechend rund 892.000 Übernachtungen bei durchschnittlich zwei Nächten.

01 · Forschungslage

Gibt es messbare Windkraft-Effekte auf den Tourismus?

In landschaftsgeprägten Binnenregionen: Studien der Leibniz Universität Hannover und zu Hessen weisen auf einen messbaren negativen Effekt hin.

Gegenbeispiel Küste: Eine Untersuchung für Schleswig-Holstein zeigt dort kaum Wirkung – ein vielfältigeres touristisches Angebot kann mögliche Ausfälle eher kompensieren. Trier ist mit seiner historischen Stadt- und Kulturlandschaft eher der ersten Kategorie zuzuordnen.

02 · Fehlende Grundlage

Warum gibt es keine Trier-spezifische Studie?

Eine solche Untersuchung wurde bislang weder von der Stadt noch vom Betreiber beauftragt. Das im Auftrag des Betreibers erstellte BGHplan-Gutachten behandelt Natur- und Genehmigungsfragen, nicht mögliche Tourismusfolgen. Die Ratsentscheidungen fielen ohne diese Information.

03 · Präzedenzfall

UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Dort wurde wegen eines vergleichbaren Konflikts eine unabhängige Sichtachsenstudie mit rund 80 Visualisierungen beauftragt. Ihr folgte ein Ministerratsbeschluss zum stärkeren Schutz des Welterbes bei Windkraftplanungen. Was am Mittelrhein Grundlage der Entscheidung war, fehlt in Trier bis heute.

04 · Nicht bezifferte Folgen

Weitere Risiken bleiben bewusst ohne Zahl.

Drei zusätzliche Effekte sind plausibel, aber derzeit nicht seriös belastbar zu berechnen: mögliche Immobilienwertverluste in Sichtweite der Anlagen, der Verlust von Ökosystemleistungen des gerodeten Waldes – etwa CO₂-Speicherung, Kühlung und Wasserhaushalt – sowie ein Rückbau-Restrisiko für die öffentliche Hand, falls Rückstellungen nicht ausreichen.

Quellen: Alfken/Leibniz Universität Hannover, „Gone with the wind?“; Gardt et al. (2018), Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie; NIT Kiel; Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal. Ausführliche Nachweise in der Gesamtdokumentation ↓

Eine Entscheidung dieser Tragweite verdient die Zustimmung einer informierten Öffentlichkeit.
01

Alle Fakten vollständig offenlegen.

02

Eine Entscheidung auf vollständiger Informationsgrundlage ermöglichen.

03

Anschließend die Trierer Bürger entscheiden lassen.

Chronologie

Was geschah.
Und wann.

Ein Verfahren mit vielen Beteiligten und offenen Fragen – nachgezeichnet von der Aufstellung der Planung bis heute.

Zeitleiste öffnen22 Ereignisse anzeigen
01

Verfahrensbeginn

Der Stadtrat beschließt die erneute Aufstellung der Teilfortschreibung Windenergie im Flächennutzungsplan.

Quelle: Vorlage 542/2025
02

GDKE bekräftigt Bedenken zur Westseite

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) bestätigt ihre seit 2018 unveränderten kritischen Bedenken gegen Windenergieanlagen auf der Westseite der Stadt (Wetterborn, Stahlem, Herresthal Südwest) – Stichwort ‚technische Überprägung‘ der Hangkanten, sichtbar unter anderem vom Aussichtspunkt Sickingenstraße.

Quelle: Anlage 139/2025, Ziffer 14
03

GDKE stellt Bedenken ohne Begründung zurück

Die GDKE stellt ihre Bedenken gegen die Weststandorte überraschend zurück. Die Stellungnahme vom 16.05.2023 erwähnt Stahlem und Herresthal Südwest nicht mehr – eine Begründung für die Kehrtwende fehlt.

Quelle: Anlage 139/2025, Ziffer 14.3 f.
04
Planungskonflikte

Weitere Behörden benennen erhebliche Konflikte

Die Planungsgemeinschaft Region Trier weist darauf hin, dass die vorgesehenen Flächen mit bestehenden Schutz- und Planungszielen kollidieren können. Genannt werden unter anderem die historische Kulturlandschaft des Moseltals, Abstände zu Wohngebieten und ein geplanter regionaler Grünzug.

Quelle: Schreiben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord), Az. 14 92-211
05
Ausnahme erforderlich

Stadt beantragt Abweichung von geltenden Planungszielen

Die bestehenden regionalen Raumordnungspläne ließen Windenergieanlagen in den betreffenden Bereichen nicht ohne Weiteres zu. Der Stadtrat beauftragt deshalb die Verwaltung, eine sogenannte Zielabweichung zu beantragen. In der Vorlage werden außerdem mögliche Rodungen für Anlagen und Zufahrtswege angesprochen. Im Juli 2024 reicht die Stadt den Antrag bei der SGD Nord ein.

Quelle: Vorlage 545/2023 des Amts für Stadt- und Verkehrsplanung
06
Bedenken bleiben

Ausnahme wird genehmigt – offene Fragen bleiben bestehen

Die SGD Nord genehmigt die Abweichung von den bisherigen Planungszielen. Gleichzeitig weist sie auf erhebliche offene Fragen hin: Naturschutz, Erholungsräume und die Bedeutung der betroffenen Wälder für das Stadtklima müssen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden.

Quelle: Schreiben der SGD Nord, Az. 14 92-211/41
07
Widerspruch im eigenen Haus

GDKE übt im Genehmigungsverfahren fast wortgleiche Kritik

In den Stellungnahmen zu den Genehmigungsverfahren Stahlem und Wetterborn an die SGD Nord formuliert dieselbe Behörde inhaltlich fast identische Bedenken wie 2018: ‚Die Unruhe am Horizont kann den Blick – bewusst oder unbewusst – vom historischen Stadtbild und dem Welterbe ablenken.‘

Quelle: GDKE-Schreiben vom 17.04. und 01.07.2025 an die SGD Nord
08

Öffentlichkeitsbeteiligung zur Planung

30 Stellungnahmen gehen ein, darunter zwei von Bürgerinitiativen.

Quelle: Vorlage 542/2025
09
Bestätigt, aber zurückgestellt

Untere Denkmalschutzbehörde bestätigt Beeinträchtigung

In ihrer Stellungnahme vom 13.08.2025 bestätigt die Untere Denkmalschutzbehörde eine technische Überprägung der Landschaft durch Anlagenhöhe und Rotorbewegung. In der späteren Vorlage zum Feststellungsbeschluss werden die denkmalpflegerischen Bedenken für die Weststandorte jedoch zurückgestellt.

Quelle: Stellungnahme Untere Denkmalschutzbehörde, 13.08.2025
10

Stadt hält Vorhaben für unzulässig

Die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Trier stuft das Vorhaben Stahlem als planungsrechtlich unzulässig ein, verweigert das gemeindliche Einvernehmen und fordert eine Zurückstellung.

Quelle: Stellungnahme Stadt Trier, Az. 1801-2025 / ST-40-31-02
11

Feststellungsbeschluss: sechs Windenergiegebiete

Der Stadtrat beschließt die Teilfortschreibung Windenergie. Sechs Gebiete werden ausgewiesen – Genehmigungsverfahren im Stadtwald laufen zu diesem Zeitpunkt bereits.

Quelle: Vorlage 542/2025
12

Einvernehmen gilt nachträglich als erteilt

Die Untere Bauaufsichtsbehörde teilt der Genehmigungsbehörde mit: Das Einvernehmen gilt nach § 36 Abs. 2 BauGB als erteilt, weil es nicht fristgerecht wirksam verweigert wurde – zweieinhalb Monate nach der eigenen Unzulässigkeitseinschätzung.

Quelle: Genehmigung Stahlem, SGD Nord
13
Interessenkonflikt

Verpächter verlängert Auskunftsfrist dreimal

Eine Anfrage nach dem Landestransparenzgesetz vom Januar 2026 wird vom Verpächter der Waldflächen dreimal unter Verweis auf ein Drittbeteiligungsverfahren verschoben – zuletzt bis in den August 2026. Nach einem halben Jahr ohne Sachentscheidung mahnt die Bürgerinitiative die Antwort an.

Quelle: Schreiben vom 12.02., 16.04., 10.06.2026
14
Reihenfolge

Flächennutzungsplan erst jetzt rechtswirksam

Die SGD Nord genehmigt die Änderung des Flächennutzungsplans erst zu diesem Zeitpunkt – die Auslegung der Antragsunterlagen für Stahlem lief bereits seit 9. Dezember 2025, für Wetterborn seit 20. Januar 2026.

Quelle: Genehmigung Stahlem
15
Verfahrensqualität

Beide Erörterungstermine abgesagt

In beiden Verfahren wird der vorläufig festgesetzte Erörterungstermin abgesagt – bei zusammen 22 fristgerechten Einwendungen, die damit nicht öffentlich erörtert wurden.

Quelle: Genehmigungen Stahlem & Wetterborn, § 10 Abs. 6 BImSchG
16

Genehmigung Windpark Stahlem erteilt

Die SGD Nord erteilt die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für drei Anlagen Nordex N175.

Quelle: Genehmigung Stahlem, 09.04.2026
17

Genehmigung Windpark Wetterborn erteilt

Am 13.05.2026 genehmigt die SGD Nord auch Wetterborn mit drei Anlagen eines wegen militärischer Höhenbeschränkungen geänderten Anlagentyps. Ebenfalls an diesem Tag legt die Stadtverwaltung die Beschlussvorlage zum Wegenutzungs- und Leitungsvertrag vor.

Quelle: Genehmigung Wetterborn; Vorlage 265/2026
18

Zusage: Vertrag wird zurückgestellt

Der zuständige Beigeordnete sagt zu, die Unterzeichnung des Wegenutzungsvertrags bei einem zulässigen und fristgerechten Antrag auf ein Bürgerbegehren bis zum Abstimmungsergebnis zurückzustellen.

Quelle: Schreiben Dr. Becker, 05.06.2026
19

Stadtrat vertagt Entscheidung über den Wegenutzungsvertrag

Mit Blick auf das laufende Bürgerbegehren beschließt der Stadtrat, über die Nutzung öffentlicher Wege und die Leitungsverlegung erst im September zu entscheiden.

Quelle: Vorlage 265/2026
20

Bürgerinitiative legt Rechtsmittel ein

Widerspruch gegen die Ablehnung des Informationszugangs und Fachaufsichtsbeschwerde bei der Kommunalaufsicht – wegen wiederholt fehlender Begründungen und unterlassener Abwägung.

Quelle: Widerspruch & Fachaufsichtsbeschwerde, 20.07.2026
21

Eingang des Widerspruchs bestätigt

Die Stadt bestätigt den Eingang des Widerspruchs. Eine Sachentscheidung zur Kommunalaufsichtsbeschwerde und zur Informationsanfrage steht weiterhin aus.

Quelle: Eingangsbestätigung, 23.07.2026
22

Bürgerbegehren offiziell eingereicht

Die Vertretungsberechtigten reichen das Bürgerbegehren „Kein Windrad im Stadtwald“ bei der Stadt Trier ein. Sie beantragen, seine Zulässigkeit festzustellen und einen Bürgerentscheid durchzuführen.

Quelle: Einreichungsschreiben des Bürgerbegehrens, 14.08.2026

Die Chronologie wird bei neuen Verfahrensständen fortgeschrieben.

ES BRODELT.

Wer Klarheit
unterstützt.

AUSZUG

Persönlichkeiten und Unternehmen unterstützen eine transparente, nachvollziehbare Entscheidung.

01
Peter AdrianTRIWO AG
02
Dr. med. Christian AbelFacharzt für Augenheilkunde
03
Jinan Al ShokPhysiotherapie
Die Rodung gewachsener Baumbestände an der prominenten Hangkante des Trierer Moseltales sollte nicht als bloße Flächenfrage betrachtet werden. Es geht um weit mehr als um einzelne Bäume: Es geht um Klimaschutz, Naturschutz, Landschaftsbild und letztlich um die Identität Triers. Gerade angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist es widersinnig, wertvolle Baumbestände zu beseitigen. Bäume speichern Kohlenstoff, spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, halten Wasser im Boden zurück und tragen zu einem ausgeglicheneren lokalen Klima bei. Jeder gewachsene Baumbestand ist deshalb ein Stück natürliche Klimaanpassung, das nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte. Neu gepflanzte Bäume können die ökologischen Funktionen eines über Jahrzehnte oder Jahrhunderte gewachsenen Bestandes nicht kurzfristig ersetzen. Hinzu kommt der massive Eingriff in die Natur. Ein gewachsener Wald- oder Baumbestand ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und Bestandteil eines funktionierenden ökologischen Systems. Eine Rodung zerstört nicht nur sichtbare Vegetation, sondern greift in gewachsene Lebensräume, Bodenstrukturen und natürliche Kreisläufe ein. Besonders schwer wiegt jedoch die Frage des Landschaftsbildes. Die bewaldeten Hänge und markanten Hangkanten sind ein prägendes Element des Trierer Moseltales. Sie verleihen der Stadt ihre unverwechselbare landschaftliche Einbettung und sind Teil dessen, was Trier für Einheimische und Besucher so besonders macht. Werden solche Flächen gerodet, verändert sich das Erscheinungsbild der Stadt dauerhaft. Was heute als selbstverständlich wahrgenommen wird, kann morgen unwiederbringlich verloren sein. Trier ist eine Stadt, deren Anziehungskraft in erheblichem Maße von ihrem historischen und landschaftlichen Charakter lebt. Eine Stadt, die vom Tourismus profitiert, sollte ihre optische und landschaftliche Eigenständigkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Andere touristisch geprägte Städte würden sehr genau darauf achten, ihre markanten Landschaftsräume, Sichtachsen und grünen Kulissen zu bewahren. Denn der Wert einer Stadt besteht nicht allein aus Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch aus dem unverwechselbaren Gesamtbild, das sich den Menschen einprägt. Deshalb sollte bei Eingriffen an einer derart prominenten Stelle nicht allein die Frage gestellt werden, was technisch oder rechtlich möglich ist, sondern vor allem, was im langfristigen Interesse der Stadt, ihrer Natur und ihrer Bewohner liegt. Wo Alternativen bestehen, sollten diese konsequent geprüft und ausgeschöpft werden. Es kann nicht der Anspruch einer zukunftsorientierten Stadt sein, einerseits über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Attraktivität des Tourismus zu sprechen und andererseits wertvolle, landschaftsprägende Baumbestände zu beseitigen, wenn dies vermeidbar wäre.Mehr lesenWeniger anzeigen
Die Rodung gewachsener Baumbestände an der prominenten Hangkante des Trierer Moseltales sollte nicht als bloße Flächenfrage betrachtet werden. Es geht um weit mehr als um einzelne Bäume: Es geht um Klimaschutz, Naturschutz, Landschaftsbild und letztlich um die Identität Triers. Gerade angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist es widersinnig, wertvolle Baumbestände zu beseitigen. Bäume speichern Kohlenstoff, spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, halten Wasser im Boden zurück und tragen zu einem ausgeglicheneren lokalen Klima bei. Jeder gewachsene Baumbestand ist deshalb ein Stück natürliche Klimaanpassung, das nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte. Neu gepflanzte Bäume können die ökologischen Funktionen eines über Jahrzehnte oder Jahrhunderte gewachsenen Bestandes nicht kurzfristig ersetzen. Hinzu kommt der massive Eingriff in die Natur. Ein gewachsener Wald- oder Baumbestand ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und Bestandteil eines funktionierenden ökologischen Systems. Eine Rodung zerstört nicht nur sichtbare Vegetation, sondern greift in gewachsene Lebensräume, Bodenstrukturen und natürliche Kreisläufe ein. Besonders schwer wiegt jedoch die Frage des Landschaftsbildes. Die bewaldeten Hänge und markanten Hangkanten sind ein prägendes Element des Trierer Moseltales. Sie verleihen der Stadt ihre unverwechselbare landschaftliche Einbettung und sind Teil dessen, was Trier für Einheimische und Besucher so besonders macht. Werden solche Flächen gerodet, verändert sich das Erscheinungsbild der Stadt dauerhaft. Was heute als selbstverständlich wahrgenommen wird, kann morgen unwiederbringlich verloren sein. Trier ist eine Stadt, deren Anziehungskraft in erheblichem Maße von ihrem historischen und landschaftlichen Charakter lebt. Eine Stadt, die vom Tourismus profitiert, sollte ihre optische und landschaftliche Eigenständigkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Andere touristisch geprägte Städte würden sehr genau darauf achten, ihre markanten Landschaftsräume, Sichtachsen und grünen Kulissen zu bewahren. Denn der Wert einer Stadt besteht nicht allein aus Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch aus dem unverwechselbaren Gesamtbild, das sich den Menschen einprägt. Deshalb sollte bei Eingriffen an einer derart prominenten Stelle nicht allein die Frage gestellt werden, was technisch oder rechtlich möglich ist, sondern vor allem, was im langfristigen Interesse der Stadt, ihrer Natur und ihrer Bewohner liegt. Wo Alternativen bestehen, sollten diese konsequent geprüft und ausgeschöpft werden. Es kann nicht der Anspruch einer zukunftsorientierten Stadt sein, einerseits über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Attraktivität des Tourismus zu sprechen und andererseits wertvolle, landschaftsprägende Baumbestände zu beseitigen, wenn dies vermeidbar wäre.
04
Wolfgang BeckerBECKERS HOTEL & RESTAURANT Trier-Olewig
Die geplanten Windkraftanlagen auf den Trierer Höhen werden das Landschaftsbild unserer Stadt auf Jahrzehnte prägen – mit möglichen Folgen auch für die touristische Attraktivität Triers. Ich bin grundsätzlich für Windenergie und ebenso grundsätzlich kein Freund von Bürgerentscheiden. Gewählte politische Vertreter sollen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Aber gerade deshalb müssen bei einem Projekt dieser Tragweite Standort, Nutzen und Folgen transparent und überzeugend abgewogen werden. Die Frage ist nicht Windkraft ja oder nein, sondern ob Anlagen dieser Dimension an diesen Standorten die richtige Entscheidung für Trier sind. Die breite Unterstützung des Bürgerbegehrens sollte der Stadtrat deshalb als klares Signal verstehen, diese Entscheidung noch einmal kritisch und offen zu hinterfragen.Mehr lesenWeniger anzeigen
Die geplanten Windkraftanlagen auf den Trierer Höhen werden das Landschaftsbild unserer Stadt auf Jahrzehnte prägen – mit möglichen Folgen auch für die touristische Attraktivität Triers. Ich bin grundsätzlich für Windenergie und ebenso grundsätzlich kein Freund von Bürgerentscheiden. Gewählte politische Vertreter sollen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Aber gerade deshalb müssen bei einem Projekt dieser Tragweite Standort, Nutzen und Folgen transparent und überzeugend abgewogen werden. Die Frage ist nicht Windkraft ja oder nein, sondern ob Anlagen dieser Dimension an diesen Standorten die richtige Entscheidung für Trier sind. Die breite Unterstützung des Bürgerbegehrens sollte der Stadtrat deshalb als klares Signal verstehen, diese Entscheidung noch einmal kritisch und offen zu hinterfragen.
05
Maria Berger-HeisterBERGER Immobilien- & Vermögensverwaltung
Entscheidungen, die das Gesicht unserer Stadt über Jahrzehnte prägen, brauchen eine breite demokratische Legitimation. Deshalb halte ich einen Bürgerentscheid für den richtigen Weg.Mehr lesenWeniger anzeigen
Entscheidungen, die das Gesicht unserer Stadt über Jahrzehnte prägen, brauchen eine breite demokratische Legitimation. Deshalb halte ich einen Bürgerentscheid für den richtigen Weg.
06
Anke BeuthKünstlerin
Ich unterstütze diese Aktion, da ich mich zu wenig informiert fühle. Ich habe erst davon ‚Wind bekommen‘, als die Entscheidung schon getroffen wurde. Ich frage mich: Wo ist die Notwendigkeit? Wie wird diese erklärt? Und wie wird die Notwendigkeit erklärt, die Windräder an diesem Ort zu bauen und so viele Hektar Wald zu roden? Mit Notwendigkeit meine ich: Welche Eventualitäten wurden abgewogen, um andere gleichsame Maßnahmen mit gleicher Wirkung zu erreichen? Und warum jetzt? Inwieweit wurde hier das Thema Schall, zum Beispiel Infraschall und Körperschall, geprüft? Ich bin der Meinung, dass bei vielen Fragen, welche die Region oder die Stadt angehen, der Bürger viel mehr einbezogen werden sollte. Das ist demokratisch. Bürger müssen nicht bevormundet werden, man kann ihnen durchaus einiges zutrauen! Und gerade dieses Thema betrifft nun alle Bürger, die in dieser Gegend wohnen. Es geht also nicht darum, gegen Windräder zu sein, sondern darum, dass die Bürger nicht umfassend informiert wurden.Mehr lesenWeniger anzeigen
Ich unterstütze diese Aktion, da ich mich zu wenig informiert fühle. Ich habe erst davon ‚Wind bekommen‘, als die Entscheidung schon getroffen wurde. Ich frage mich: Wo ist die Notwendigkeit? Wie wird diese erklärt? Und wie wird die Notwendigkeit erklärt, die Windräder an diesem Ort zu bauen und so viele Hektar Wald zu roden? Mit Notwendigkeit meine ich: Welche Eventualitäten wurden abgewogen, um andere gleichsame Maßnahmen mit gleicher Wirkung zu erreichen? Und warum jetzt? Inwieweit wurde hier das Thema Schall, zum Beispiel Infraschall und Körperschall, geprüft? Ich bin der Meinung, dass bei vielen Fragen, welche die Region oder die Stadt angehen, der Bürger viel mehr einbezogen werden sollte. Das ist demokratisch. Bürger müssen nicht bevormundet werden, man kann ihnen durchaus einiges zutrauen! Und gerade dieses Thema betrifft nun alle Bürger, die in dieser Gegend wohnen. Es geht also nicht darum, gegen Windräder zu sein, sondern darum, dass die Bürger nicht umfassend informiert wurden.
07
Nicole Bösen
08
Joachim BrückFacharzt für Allgemeinmedizin
09
Klauspeter Bungert
In zusammenhängenden erwachsenen Wäldern zeigt das Thermometer an heißen Tagen bis acht, mitunter zehn Grad weniger an als in der entwaldeten Umgebung; über baumlosen, nach der Ernte als kahle Brachen Sonne und Trockenheit ungeschützt ausgesetzten, weiträumigen Ackerlandschaften; in dem, jedem Stadtbesucher krass spürbaren, Brutofen asphalt- und betonversiegelter Flächen. Die Waldverdrängung hat sich einem Ausmaß angenähert, das in summa Deutschland in Zeiten wie Sommer ’26 in den klimatischen Zustand subtropischer Wüsten katapultiert. Es ist eine anscheinend urdeutsche Unbesonnenheit, jetzt daran zu glauben, Mammutwindräder könnten einen Beitrag zu einer Abmilderung der Hitze- und Trockenextreme leisten. Das Gegenteil muss der Fall sein, denn jede großräumige Versiegelung von Baumbewuchs durch Windräder, wie im Stadtwald links der Mosel geplant, verschärft die Situation noch mehr. Auf Jahrhunderte! Gesunder Waldboden mit all seinem Leben, seinen Wasserspeichern, seinen Verdunstungskreisläufen wird brachial toten tiefreichenden Betonfundamenten geopfert. Die der Natur zugefügten Schäden übertreffen selbst die Folgen des Braunkohleabbaus, wo nach Jahrzehnten neue Parklandschaften entstanden. Beton und asphaltierte Zufahrtswege müssen dagegen Wüsteneien bleiben.Mehr lesenWeniger anzeigen
In zusammenhängenden erwachsenen Wäldern zeigt das Thermometer an heißen Tagen bis acht, mitunter zehn Grad weniger an als in der entwaldeten Umgebung; über baumlosen, nach der Ernte als kahle Brachen Sonne und Trockenheit ungeschützt ausgesetzten, weiträumigen Ackerlandschaften; in dem, jedem Stadtbesucher krass spürbaren, Brutofen asphalt- und betonversiegelter Flächen. Die Waldverdrängung hat sich einem Ausmaß angenähert, das in summa Deutschland in Zeiten wie Sommer ’26 in den klimatischen Zustand subtropischer Wüsten katapultiert. Es ist eine anscheinend urdeutsche Unbesonnenheit, jetzt daran zu glauben, Mammutwindräder könnten einen Beitrag zu einer Abmilderung der Hitze- und Trockenextreme leisten. Das Gegenteil muss der Fall sein, denn jede großräumige Versiegelung von Baumbewuchs durch Windräder, wie im Stadtwald links der Mosel geplant, verschärft die Situation noch mehr. Auf Jahrhunderte! Gesunder Waldboden mit all seinem Leben, seinen Wasserspeichern, seinen Verdunstungskreisläufen wird brachial toten tiefreichenden Betonfundamenten geopfert. Die der Natur zugefügten Schäden übertreffen selbst die Folgen des Braunkohleabbaus, wo nach Jahrzehnten neue Parklandschaften entstanden. Beton und asphaltierte Zufahrtswege müssen dagegen Wüsteneien bleiben.
10
Dr. Marion BurgVorsitzende: Naturschutz Euren, Herresthal e. V.
„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“ – Hermann HesseMehr lesenWeniger anzeigen
„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“ – Hermann Hesse
11
Hajo Conrad
Die Stadt Trier ist nicht verantwortlich für das WindBG und das LWindGG, mit dem die damalige Landesregierung 2023 den Kommunen den Ausweis von Flächen für Windkraftanlagen auferlegt hat. Aber sie ist in ihrer verzweifelten Suche nach den letzten noch für diese Verwendung verbleibenden Stadtflächen dafür verantwortlich, zu welchen Ergebnissen diese Suche führt. Nach der Erstellung des aktuellen Flächennutzungsplans und der jetzt vorliegenden Planungen mit Auswirkungen auf die nächsten 30 Jahre hätte ich mir in Bezug auf die Beeinträchtigung der Sichtachsen aus der Innenstadt Folgendes gewünscht: – einen weithin vernehmbaren Protest des für Innenstadt, Handel und Tourismus zuständigen Dezernenten, – ein mutiges Nein des Baudezernenten gegen die hier für das Stadtbild Triers widersinnige grüne Gesetzesbestimmung, – eine Entscheidung der Verwaltungsspitze der Vereinigten Hospitien aus Oberbürgermeister und Bischof für ein unversehrtes Naherholungsgebiet und für eine attraktive Stadt Trier – als ein aus dem Eigentum verpflichtendes Handeln nicht nur im Sinne der Einnahmenmaximierung, sondern auch in der Verantwortung als großer lokaler Waldbesitzer und wahrnehmbarer Teil der Innenstadt, – ein Mehr an Verständnis für die demnächst „umzingelten“ Bürger und Bürgerinnen von Herresthal. Im Oktober 1979 wurde nicht zuletzt aufgrund der Bürgerinitiative „Rettet den Weißhauswald“ das geplante Projekt einer Ferienanlage mit hohen Bauten im Weißhauswald abmoderiert. Begründung damals: Erhalt des Naherholungsgebiets und der Sichtachsen.Mehr lesenWeniger anzeigen
Die Stadt Trier ist nicht verantwortlich für das WindBG und das LWindGG, mit dem die damalige Landesregierung 2023 den Kommunen den Ausweis von Flächen für Windkraftanlagen auferlegt hat. Aber sie ist in ihrer verzweifelten Suche nach den letzten noch für diese Verwendung verbleibenden Stadtflächen dafür verantwortlich, zu welchen Ergebnissen diese Suche führt. Nach der Erstellung des aktuellen Flächennutzungsplans und der jetzt vorliegenden Planungen mit Auswirkungen auf die nächsten 30 Jahre hätte ich mir in Bezug auf die Beeinträchtigung der Sichtachsen aus der Innenstadt Folgendes gewünscht: – einen weithin vernehmbaren Protest des für Innenstadt, Handel und Tourismus zuständigen Dezernenten, – ein mutiges Nein des Baudezernenten gegen die hier für das Stadtbild Triers widersinnige grüne Gesetzesbestimmung, – eine Entscheidung der Verwaltungsspitze der Vereinigten Hospitien aus Oberbürgermeister und Bischof für ein unversehrtes Naherholungsgebiet und für eine attraktive Stadt Trier – als ein aus dem Eigentum verpflichtendes Handeln nicht nur im Sinne der Einnahmenmaximierung, sondern auch in der Verantwortung als großer lokaler Waldbesitzer und wahrnehmbarer Teil der Innenstadt, – ein Mehr an Verständnis für die demnächst „umzingelten“ Bürger und Bürgerinnen von Herresthal. Im Oktober 1979 wurde nicht zuletzt aufgrund der Bürgerinitiative „Rettet den Weißhauswald“ das geplante Projekt einer Ferienanlage mit hohen Bauten im Weißhauswald abmoderiert. Begründung damals: Erhalt des Naherholungsgebiets und der Sichtachsen.
12
Eva DomkeParfümerie Edith Lücke
13
Regina DührPraxis Physiotherapie
14
Achim EberhardLohner Ingenieure GbR
15
Lydia EngelGipsbergbau Engel GmbH
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Hermann Esslingerarchitecture + aménagement
Bei aller Offenheit für innovative und alternative Energiequellen dürfen wir eines nicht vergessen: Wir tragen eine besondere Verantwortung für Trier, die älteste Stadt Deutschlands, mit ihren bedeutenden UNESCO-Welterbestätten und dem einzigartigen Stadt- und Landschaftsbild des Moseltals. Windräder an einer derart prominenten Sichtachse, unmittelbar an der optischen Hangkante des Markusbergs, würden dieses über Jahrhunderte gewachsene Erscheinungsbild dauerhaft verändern. Niemand käme auf die Idee, Windräder auf die prägenden Hügelketten rund um Florenz zu stellen und damit die historische Silhouette der Stadt zu verändern. Warum sollten wir mit Trier und dem Moseltal weniger sorgsam umgehen?Mehr lesenWeniger anzeigen
Bei aller Offenheit für innovative und alternative Energiequellen dürfen wir eines nicht vergessen: Wir tragen eine besondere Verantwortung für Trier, die älteste Stadt Deutschlands, mit ihren bedeutenden UNESCO-Welterbestätten und dem einzigartigen Stadt- und Landschaftsbild des Moseltals. Windräder an einer derart prominenten Sichtachse, unmittelbar an der optischen Hangkante des Markusbergs, würden dieses über Jahrhunderte gewachsene Erscheinungsbild dauerhaft verändern. Niemand käme auf die Idee, Windräder auf die prägenden Hügelketten rund um Florenz zu stellen und damit die historische Silhouette der Stadt zu verändern. Warum sollten wir mit Trier und dem Moseltal weniger sorgsam umgehen?
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Christine FehmerDruckerei Schaubs
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Harald FehmerImmobilien Agentur Engel & Fehmer
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Heike Franzen
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Gabi FriesYoga & Pilatesstudio
Das Ausmaß der Rodung, gerade in einer Zeit, in der die Folgen des Klimawandels immer schmerzhafter spürbar werden und damit die Bedeutung von Bewaldung sowohl für Menschen als auch für Tiere immens groß ist, finde ich sehr bedenklich. Über die sehr große Flächenversiegelung, wo doch gerade in der Region die verheerenden Auswirkungen durch Starkregen im Jahr 2021 noch äußerst schmerzhaft nachwirken, sollte sehr intensiv nachgedacht werden. Auch die derzeitige anhaltende Hitzeperiode, verbunden mit großer Trockenheit, in der gesunde Wälder eine große Rolle spielen, finde ich sehr bedeutsam.Mehr lesenWeniger anzeigen
Das Ausmaß der Rodung, gerade in einer Zeit, in der die Folgen des Klimawandels immer schmerzhafter spürbar werden und damit die Bedeutung von Bewaldung sowohl für Menschen als auch für Tiere immens groß ist, finde ich sehr bedenklich. Über die sehr große Flächenversiegelung, wo doch gerade in der Region die verheerenden Auswirkungen durch Starkregen im Jahr 2021 noch äußerst schmerzhaft nachwirken, sollte sehr intensiv nachgedacht werden. Auch die derzeitige anhaltende Hitzeperiode, verbunden mit großer Trockenheit, in der gesunde Wälder eine große Rolle spielen, finde ich sehr bedeutsam.
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Dr. Wolfhard Fries
Windenergie auf jeden Fall, aber nicht um jeden Preis! Warum die Natur so nachhaltig schädigen und 72.000 m² Wald abholzen? Es gibt genug freie Flächen, die nutzbar wären.Mehr lesenWeniger anzeigen
Windenergie auf jeden Fall, aber nicht um jeden Preis! Warum die Natur so nachhaltig schädigen und 72.000 m² Wald abholzen? Es gibt genug freie Flächen, die nutzbar wären.
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Bruno GoossensGoossens & Kopatz
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Constanze GoossensGoossens & Kopatz
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Andreas GorgeneckSchreinerei Gorgeneck
Windkraft ja – aber nicht an diesen konkreten Waldstandorten. Es darf hier keinen Eingriff in den Wald und die Natur geben. 0,5 Hektar Wald werden dauerhaft gerodet. Die Anlagen werden 250 Meter hoch. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Windkraft. Aber ich bin dagegen, wertvollen Wald und wichtige Naherholungsräume für Windräder zu nutzen, wenn es weniger konfliktträchtige Standorte gibt. Gerade bei den Trierer Flächen müssen Artenschutz, Waldverlust, Naherholung und Landschaftsbild ernsthaft gegeneinander abgewogen werden.Mehr lesenWeniger anzeigen
Windkraft ja – aber nicht an diesen konkreten Waldstandorten. Es darf hier keinen Eingriff in den Wald und die Natur geben. 0,5 Hektar Wald werden dauerhaft gerodet. Die Anlagen werden 250 Meter hoch. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Windkraft. Aber ich bin dagegen, wertvollen Wald und wichtige Naherholungsräume für Windräder zu nutzen, wenn es weniger konfliktträchtige Standorte gibt. Gerade bei den Trierer Flächen müssen Artenschutz, Waldverlust, Naherholung und Landschaftsbild ernsthaft gegeneinander abgewogen werden.
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Claudia GlesiusGesangspädagogin
Kultur ist nicht nur Musik, Kunst und Wein – Kultur ist auch Landschaft.
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Gerd GuillaumeGuillaume Mode
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Dr. Michael Graf
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Andrea Graf-VaradiPhysiotherapeutin
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Dr. jur. Gilbert Haufs-BrusbergRechtsanwalt
Ein städtebauliches Verbrechen!
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Heinz HaubrichLandgasthaus Lenerz Lorich
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Dieter HauserHS Design
Als überzeugter Befürworter erneuerbarer Energien habe ich Bedenken bei dieser Standortentscheidung und Vorgehensweise. Fehlen unseren lenkenden Instanzen Bewusstsein und Feingefühl für das Stadtbild unseres historisch wertvollen Trier? Siehe z. B. der Straßenbelag Fleischstraße. Wenn das Ziel ist, Trier nach und nach unattraktiver zu machen, sind diese Windradanlagen nur konsequent. Eine eventuelle Rückstufung als Weltkulturerbe-Stätte könnte touristisch ungeahnte Folgen haben und ist hoffentlich nicht Teil des Plans. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das nicht von Anfang an in die Überlegungen einbezogen wurde.Mehr lesenWeniger anzeigen
Als überzeugter Befürworter erneuerbarer Energien habe ich Bedenken bei dieser Standortentscheidung und Vorgehensweise. Fehlen unseren lenkenden Instanzen Bewusstsein und Feingefühl für das Stadtbild unseres historisch wertvollen Trier? Siehe z. B. der Straßenbelag Fleischstraße. Wenn das Ziel ist, Trier nach und nach unattraktiver zu machen, sind diese Windradanlagen nur konsequent. Eine eventuelle Rückstufung als Weltkulturerbe-Stätte könnte touristisch ungeahnte Folgen haben und ist hoffentlich nicht Teil des Plans. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das nicht von Anfang an in die Überlegungen einbezogen wurde.
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Peter HeinPhysiotherapie
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Brigitta HeinzTrinkwasserprobenehmerin, akkreditiert am Landesuntersuchungsamt
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Marcus HermesdorfAntiquitäten Hermesdorf
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Stefanie HupfeldZeltinger – die Einrichtung
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Philipp JägenMetall in Form
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Regina Jobelius
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Bettina KaiserMediatorin und Coach
Ich bin für erneuerbare Energien – aber nicht um jeden Preis und nicht an jedem Standort. Der Trierer Stadtwald, die bewaldeten Höhen, die Mariensäule und der einzigartige Blick über das Moseltal prägen unsere Stadt und unsere Heimat. Für Windkraftanlagen dieser Dimension wertvollen Wald und Lebensraum zu opfern und gleichzeitig das Landschaftsbild auf Jahrzehnte grundlegend zu verändern, steht für mich in keinem angemessenen Verhältnis. Energiewende ja – aber mit Augenmaß, Verantwortung und Respekt vor dem, was nicht wiederherstellbar ist.Mehr lesenWeniger anzeigen
Ich bin für erneuerbare Energien – aber nicht um jeden Preis und nicht an jedem Standort. Der Trierer Stadtwald, die bewaldeten Höhen, die Mariensäule und der einzigartige Blick über das Moseltal prägen unsere Stadt und unsere Heimat. Für Windkraftanlagen dieser Dimension wertvollen Wald und Lebensraum zu opfern und gleichzeitig das Landschaftsbild auf Jahrzehnte grundlegend zu verändern, steht für mich in keinem angemessenen Verhältnis. Energiewende ja – aber mit Augenmaß, Verantwortung und Respekt vor dem, was nicht wiederherstellbar ist.
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Karin KaltenkirchenModehaus Marx GmbH & Co. KG
Mir fehlt eine klare Vision für die Zukunft Triers. Andere Regionen schützen konsequent das, was sie einzigartig und attraktiv macht. Trier besitzt ein außergewöhnliches historisches Erbe und eine unverwechselbare Kulturlandschaft. Ausgerechnet diese Werte wollen wir durch weithin sichtbare Windkraftanlagen dauerhaft beeinträchtigen? Am Tegernsee wäre ein solcher Eingriff vermutlich undenkbar. Warum sollte Trier weniger entschlossen schützen, was seine Identität ausmacht?Mehr lesenWeniger anzeigen
Mir fehlt eine klare Vision für die Zukunft Triers. Andere Regionen schützen konsequent das, was sie einzigartig und attraktiv macht. Trier besitzt ein außergewöhnliches historisches Erbe und eine unverwechselbare Kulturlandschaft. Ausgerechnet diese Werte wollen wir durch weithin sichtbare Windkraftanlagen dauerhaft beeinträchtigen? Am Tegernsee wäre ein solcher Eingriff vermutlich undenkbar. Warum sollte Trier weniger entschlossen schützen, was seine Identität ausmacht?
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Michael KernbachAutor
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Thomas KiesslingTenor
Meine Stadt – meine Entscheidung!
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Daniel KlingelmeierPartei- und Fraktionsvorsitzender „Freie Wähler“
Windkraftanlagen gehören nicht auf das Gebiet einer Großstadt. Die Einwände und Sorgen der betroffenen Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden.Mehr lesenWeniger anzeigen
Windkraftanlagen gehören nicht auf das Gebiet einer Großstadt. Die Einwände und Sorgen der betroffenen Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden.
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Stefano La VecchiaGalileo Lebensmittel GmbH & Co KG
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Hermann Lewen
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Edith LückeParfümerie Edith Lücke
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Cordula Macherey-HermesdorfArchitektin
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Werner MarbachMarbach Sicherheitssysteme
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Engelbert Marx
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Dr. Mechthild Matheus-Höller
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Alexander MockGalabau Mock
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Sabine MolterDipl. Psychologin
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Raimund MüllerImmobilien Müller GmbH & Co. KG
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Thomas MüllerKylltal Reisen
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Jutta Niewodniczanski
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Matthäus Niewodniczanski
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Prof. Dr. Helmut Nikolay
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Prof. Dr. Ute Nikolay
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Daniel OrthORTH Kälte-Klima-Technik
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Peter OrthORTH Kälte-Klima-Technik
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Melanie OstermannBrasserie Trier
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Frank PeuckmannMentor AG
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Jürgen PossPoss Schuhhandel GmbH
Ich lehne den Bau von Windrädern im Trierer Stadtwald ab. Der Stadtwald ist ein wertvoller Natur- und Erholungsraum, den wir für kommende Generationen bewahren sollten. Große Windkraftanlagen würden das Landschaftsbild zerstören, in die Natur eingreifen und den Charakter des Waldes dauerhaft beeinträchtigen. Gerade als Stadt mit 9 UNESCO-Weltkulturerbestätten sollten wir unserer besonderen Verantwortung für Landschaft, Kultur und Natur gerecht werden und den einzigartigen Charakter unserer Stadt bewahren.Mehr lesenWeniger anzeigen
Ich lehne den Bau von Windrädern im Trierer Stadtwald ab. Der Stadtwald ist ein wertvoller Natur- und Erholungsraum, den wir für kommende Generationen bewahren sollten. Große Windkraftanlagen würden das Landschaftsbild zerstören, in die Natur eingreifen und den Charakter des Waldes dauerhaft beeinträchtigen. Gerade als Stadt mit 9 UNESCO-Weltkulturerbestätten sollten wir unserer besonderen Verantwortung für Landschaft, Kultur und Natur gerecht werden und den einzigartigen Charakter unserer Stadt bewahren.
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Sigrid PothOsteopathin
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Dr. Ulrich Rass
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Rosi SahlerKultkneipe Aom Ecken
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Martha Scheurerehemalige CDU-Stadträtin
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Wolly ScholtesScholtes Fliesen Bad Design
Der Bau von Windkraftanlagen wird für die Transformation hin zur Unabhängigkeit von fossilen Energien weiterhin ein wichtiger Baustein bleiben. Aber nicht um jeden Preis!! 72000 qm Wald roden für einen solchen Anblick? Das geht mir zu weit und es fehlen mir die Alternativen. Deshalb bin ich für einen Bürgerentscheid!Mehr lesenWeniger anzeigen
Der Bau von Windkraftanlagen wird für die Transformation hin zur Unabhängigkeit von fossilen Energien weiterhin ein wichtiger Baustein bleiben. Aber nicht um jeden Preis!! 72000 qm Wald roden für einen solchen Anblick? Das geht mir zu weit und es fehlen mir die Alternativen. Deshalb bin ich für einen Bürgerentscheid!
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Ursula SeilerRappelkiste
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Christoph F. Selbach-SchneiderVorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Trier; Vorsitzender der CDU Feyen-Weismark
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Dr. Martin SpuktiZahnarzt
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Matthias SonnenGastronom und Eventmanager
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Patrick SterzenbachHotel Aulmann, Sterzenbach Fashion, Alles Puupes, Souvenirs und mehr
Wir sollten die Attraktivität unserer schönen Stadt steigern und nicht verschandeln, schließlich leben wir vom Tourismus.Mehr lesenWeniger anzeigen
Wir sollten die Attraktivität unserer schönen Stadt steigern und nicht verschandeln, schließlich leben wir vom Tourismus.
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Alfred ThielenEhemaliger Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Region Trier
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Andreas TraumannBürgerinitiative Naherholungsgebiet „Auf der Bausch“
Ich bin nicht generell gegen den Bau von Windkraftanlagen als Beitrag zum Klimaschutz und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Standorte dieser Anlagen müssen jedoch sorgfältig ausgewählt und die Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Mensch umfassend abgewogen werden. Klimaschutz und Naturschutz sollten Hand in Hand gehen und nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die geplanten Standorte Wetterborn, Stahlem, Steigenberg und Balmet sehe ich deshalb als ungeeignet. Durch den Bau der Windkraftanlagen würden dort die intakten Waldgebiete erheblich beeinträchtigt. Waldflächen müssten gerodet, Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten zerstört und Böden versiegelt werden. Gleichzeitig verlieren wir wichtige natürliche Funktionen der Wälder für das Klima, den Wasserhaushalt und den Schutz vor Hitze und Hochwasser. Besonders problematisch sehe ich auch die klaren Auswirkungen auf unser geschütztes Moseltal als UNESCO-Welterbe. Die Anlagen würden das einzigartige Landschaftsbild erheblich verändern und damit auch den Welterbestatus gefährden sowie den Tourismus beeinträchtigen. Es geht mir nicht um ein grundsätzliches Nein zur Windkraft, sondern um die Wahl geeigneter Standorte. Für den Ausbau erneuerbarer Energien müssen Lösungen gefunden werden, die Klimaschutz ermöglichen, ohne dafür besonders wertvolle Natur- und Kulturlandschaften für Generationen unwiederbringlich zu zerstören.Mehr lesenWeniger anzeigen
Ich bin nicht generell gegen den Bau von Windkraftanlagen als Beitrag zum Klimaschutz und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Standorte dieser Anlagen müssen jedoch sorgfältig ausgewählt und die Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Mensch umfassend abgewogen werden. Klimaschutz und Naturschutz sollten Hand in Hand gehen und nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die geplanten Standorte Wetterborn, Stahlem, Steigenberg und Balmet sehe ich deshalb als ungeeignet. Durch den Bau der Windkraftanlagen würden dort die intakten Waldgebiete erheblich beeinträchtigt. Waldflächen müssten gerodet, Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten zerstört und Böden versiegelt werden. Gleichzeitig verlieren wir wichtige natürliche Funktionen der Wälder für das Klima, den Wasserhaushalt und den Schutz vor Hitze und Hochwasser. Besonders problematisch sehe ich auch die klaren Auswirkungen auf unser geschütztes Moseltal als UNESCO-Welterbe. Die Anlagen würden das einzigartige Landschaftsbild erheblich verändern und damit auch den Welterbestatus gefährden sowie den Tourismus beeinträchtigen. Es geht mir nicht um ein grundsätzliches Nein zur Windkraft, sondern um die Wahl geeigneter Standorte. Für den Ausbau erneuerbarer Energien müssen Lösungen gefunden werden, die Klimaschutz ermöglichen, ohne dafür besonders wertvolle Natur- und Kulturlandschaften für Generationen unwiederbringlich zu zerstören.
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Michael TrierweilerFlammPunkt Öfen und Schornsteine / Brandschutz / Isoliertechnik
76
Nikos TziorkasAlte Färberei
77
Monika van BellenSieh um dich
78
Jutta WerwieWerwie´s Wild und Feinkost
79
Stephan WerwieWerwie´s Wild und Feinkost
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Hans-Jürgen WirtzBürgerverein Pfalzel e. V.
Unmittelbar nach Bekanntwerden der Trierer Windkraftpläne haben wir gemeinsam mit der neu gegründeten BI Naherholungsgebiet Bausch im Januar 2024 mit ersten Aktivitäten zur Aufklärung der Bürger und dem Austausch mit allen eingebundenen Akteuren begonnen. So informierten wir bereits am 22.02.2024 auf einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte Ehrang-Pfalzel-Biewer im Bürgerhaus Ehrang und am 22.03.2024 im Amtshaus Pfalzel. Sprachlos machte uns die Unbekümmertheit, mit der für die Geschicke Triers Verantwortliche das einzigartige kulturelle Erbe der ältesten Stadt Deutschlands geringschätzen und auf unverantwortbare Weise gefährden. Wie konnte man auf die Idee kommen, die Höhenlagen um die Stadt, die im Übrigen Teil des landschaftlichen Kulturerbes Oberes Moseltal sind, mit einer Korona von Windkraftanlagen, sechsmal höher als die Mariensäule, unwiderruflich zu entstellen? Von allen Aussichtspunkten – auf dem Petrisberg, dem Weißhaus, dem Markusberg und vielen Plätzen in der Stadt mit freien Sichtachsen – wird der erste Blick der Besucherscharen auf diese Kolosse fallen. Ob Besucher nach einem solchen Erlebnis noch eine Fahrt nach Trier empfehlen werden, erscheint uns auch heute noch mehr als fraglich. Lediglich eine Abstimmung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege (GDKE), erschien uns nicht als ausreichend. In den folgenden zweieinhalb Jahren korrespondierten wir mit der Stadt Trier, der SGD Nord, der Planungsgemeinschaft, dem Innen- und dem Umweltministerium und zuletzt der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn. Mehrfach haben wir auch vor entscheidenden Sitzungen alle Mitglieder des Stadtrates angeschrieben. Das Ergebnis ist bekannt und zutiefst enttäuschend. In Trier bewegte sich nichts. Die Landesregierung wollte sich nicht mehr an die Einstufung des Landesumweltamtes erinnern, nach der alle Trierer Standorte nicht geeignet waren, die im Ehrang-Pfalzeler Wald sogar in den beiden höchsten Risikostufen eingeordnet wurden. Auch nicht an seine eigene Abwägungsgrundlage, gegen die die Trierer Pläne in jeder Hinsicht verstießen. Alles lässt sich auf der Internetseite des Bürgervereins Pfalzel nachlesen. Am meisten ernüchtert hat uns die Antwort der Deutschen UNESCO-Kommission. Man sei nicht für Schutz und Erhalt von UNESCO-Welterbestätten zuständig und beziehe auch keine Stellung zu Entwicklungsmaßnahmen in und um UNESCO-Welterbestätten. Nicht einmal eine Anfrage an die Stadt Trier – die ja vielleicht ein Weckruf hätte sein können – nach den dortigen Plänen wurde in Erwägung gezogen. Von anderen Städten kennen wir ein anderes Vorgehen. In Köln wegen Hochhäusern im Blickfeld des Domes, in Koblenz wegen der Talstation der Gondelbahn. In beiden Fällen gab es Verhandlungen der Kommission mit den Kommunen und am Ende eine gemeinsam getragene Lösung. Unsere Vermutung ist, dass man sich aus dem Minenfeld der Energiewende heraushalten möchte. Noch hoffen wir, dass ein Bürgerentscheid auch in Trier für eine Lösung sorgt, die unser kulturelles Erbe und unseren Stadtwald nicht unwiderruflich beschädigt.Mehr lesenWeniger anzeigen
Unmittelbar nach Bekanntwerden der Trierer Windkraftpläne haben wir gemeinsam mit der neu gegründeten BI Naherholungsgebiet Bausch im Januar 2024 mit ersten Aktivitäten zur Aufklärung der Bürger und dem Austausch mit allen eingebundenen Akteuren begonnen. So informierten wir bereits am 22.02.2024 auf einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte Ehrang-Pfalzel-Biewer im Bürgerhaus Ehrang und am 22.03.2024 im Amtshaus Pfalzel. Sprachlos machte uns die Unbekümmertheit, mit der für die Geschicke Triers Verantwortliche das einzigartige kulturelle Erbe der ältesten Stadt Deutschlands geringschätzen und auf unverantwortbare Weise gefährden. Wie konnte man auf die Idee kommen, die Höhenlagen um die Stadt, die im Übrigen Teil des landschaftlichen Kulturerbes Oberes Moseltal sind, mit einer Korona von Windkraftanlagen, sechsmal höher als die Mariensäule, unwiderruflich zu entstellen? Von allen Aussichtspunkten – auf dem Petrisberg, dem Weißhaus, dem Markusberg und vielen Plätzen in der Stadt mit freien Sichtachsen – wird der erste Blick der Besucherscharen auf diese Kolosse fallen. Ob Besucher nach einem solchen Erlebnis noch eine Fahrt nach Trier empfehlen werden, erscheint uns auch heute noch mehr als fraglich. Lediglich eine Abstimmung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege (GDKE), erschien uns nicht als ausreichend. In den folgenden zweieinhalb Jahren korrespondierten wir mit der Stadt Trier, der SGD Nord, der Planungsgemeinschaft, dem Innen- und dem Umweltministerium und zuletzt der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn. Mehrfach haben wir auch vor entscheidenden Sitzungen alle Mitglieder des Stadtrates angeschrieben. Das Ergebnis ist bekannt und zutiefst enttäuschend. In Trier bewegte sich nichts. Die Landesregierung wollte sich nicht mehr an die Einstufung des Landesumweltamtes erinnern, nach der alle Trierer Standorte nicht geeignet waren, die im Ehrang-Pfalzeler Wald sogar in den beiden höchsten Risikostufen eingeordnet wurden. Auch nicht an seine eigene Abwägungsgrundlage, gegen die die Trierer Pläne in jeder Hinsicht verstießen. Alles lässt sich auf der Internetseite des Bürgervereins Pfalzel nachlesen. Am meisten ernüchtert hat uns die Antwort der Deutschen UNESCO-Kommission. Man sei nicht für Schutz und Erhalt von UNESCO-Welterbestätten zuständig und beziehe auch keine Stellung zu Entwicklungsmaßnahmen in und um UNESCO-Welterbestätten. Nicht einmal eine Anfrage an die Stadt Trier – die ja vielleicht ein Weckruf hätte sein können – nach den dortigen Plänen wurde in Erwägung gezogen. Von anderen Städten kennen wir ein anderes Vorgehen. In Köln wegen Hochhäusern im Blickfeld des Domes, in Koblenz wegen der Talstation der Gondelbahn. In beiden Fällen gab es Verhandlungen der Kommission mit den Kommunen und am Ende eine gemeinsam getragene Lösung. Unsere Vermutung ist, dass man sich aus dem Minenfeld der Energiewende heraushalten möchte. Noch hoffen wir, dass ein Bürgerentscheid auch in Trier für eine Lösung sorgt, die unser kulturelles Erbe und unseren Stadtwald nicht unwiderruflich beschädigt.
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Michael WöfflerWöffler Verkehrstechnik
Erneuerbare Energie zu schaffen, um dem Klimawandel entgegenzutreten, und dabei vorher unsere wichtigste Quelle zum Leben, unseren Wald, zu zerstören, ist verlogen. Hier geht es in erster Linie um den Profit der Betreiber!Mehr lesenWeniger anzeigen
Erneuerbare Energie zu schaffen, um dem Klimawandel entgegenzutreten, und dabei vorher unsere wichtigste Quelle zum Leben, unseren Wald, zu zerstören, ist verlogen. Hier geht es in erster Linie um den Profit der Betreiber!
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Dirk ZiesenhenneBroadway Filmtheater
Die aktuelle Klima-, Trockenheits- und Brandlage ist seit Jahren prognostiziert und zeigt es mehr als deutlich: Wir brauchen viel mehr (Laub-)Wälder! Jahrzehnte alten Wald abzuholzen, um welchen Anforderungen auch immer Genüge zu tun, ist angesichts der Aufgaben, die unsere Nachfolgegenerationen ohnehin schon zu bewältigen haben, nicht zu verantworten. Und es kann keiner sagen, er oder sie habe es nicht gewusst …Mehr lesenWeniger anzeigen
Die aktuelle Klima-, Trockenheits- und Brandlage ist seit Jahren prognostiziert und zeigt es mehr als deutlich: Wir brauchen viel mehr (Laub-)Wälder! Jahrzehnte alten Wald abzuholzen, um welchen Anforderungen auch immer Genüge zu tun, ist angesichts der Aufgaben, die unsere Nachfolgegenerationen ohnehin schon zu bewältigen haben, nicht zu verantworten. Und es kann keiner sagen, er oder sie habe es nicht gewusst …

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